AMD: RV730 und RV710 im Visier

AMDAMD hat vor wenigen Wochen die HD 4000-Serie erfolgreich am Markt platziert. Man hat die gelobte HD 3000-Serie konsequent weiterentwickelt bzw. an den richtigen Stellen nachgezogen.
An dieser Stelle darf sich der Konzern jedoch nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss schauen, schnellstmöglich kleinere Produkte der neuen Serie für den Low- und Mid-End-Sektor zu schaffen. Unter dem Codenamen RV710 und RV730 entwickelt AMD bereits entsprechende Lösungen im erprobten 55 nm-Verfahren. Die Kollegen von „Nordichardware“ konnten nun an einige, spannende Eckdaten gelangen.

Demnach vertritt der RV710 die Low-Cost-Schiene der HD 4000-Reihe und wird vermutlich unter der Bezeichnung HD 4450 und 4470 in den Handel gelangen.
Es wird also zwei verschiedene Varianten geben, die sich lediglich bei den Taktfrequenzen unterscheiden. Beide sollen auf 800 MHz schnellen GDDR3-Speicher setzen und nach unseren Vermutungen ein 128 Bit-Speicherinterface beherbergen. Der Texturspeicher soll interessanterweise 512 MiB (Hynix) oder sogar 1024 MiB (Samsung) groß sein – 256 MiB-Varianten plant man offenbar nicht.
Aufgrund desselben Speichertakts dürften sich HD 4450 und 4470 lediglich beim Chiptakt unterschieden. Genaue Angaben hierzu liegen aber noch nicht vor.

Der etwas leistungsstärkere RV730 soll in insgesamt vier Varianten erscheinen. Generell wird auch an dieser Stelle GDDR3-Speicher verwendet und das Speicherinterface ist – wie beim RV770 – 256 Bit groß.
Es wird ein kleineres 512 MiB-Modell mit 700 MHz Speichertakt geben, zwei mit 900 MHz (512 MiB, 1024 MiB), dessen Chiptakt 500 und 600 MHz beträgt, und schließlich ein Modell, das mit 1000 MHz Speichertaktfrequenz bei 512 MiB großem Texturspeicher angesprochen wird.

Inwiefern diese Angaben bereits stimmen, lässt sich aus der Ferne schlecht beurteilen. Dass man bei beiden Chips an GDDR3-Speicher festhält und dass die Mittelklasse-Karte RV730 über ein 256 Bit-Speicherinterface verfügt, klingt aber zumindest einmal realistisch.
Interessant wird sein, wie viele Textur- und Shadereinheiten AMD bei den Low- und Mid-End-Modellen verbaut. All\' dies dürfte jedoch erst Gegenstand der nächsten Wochen sein.


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