Intel plant mit „tausenden Kernen“

IntelDieser Tage verschaffte sich Intel bei den Softwareherstellern Luft, indem man dessen Entwicklung auf Harschte kritisierte. Man sei verärgert, dass die Software noch soweit zurückhinke, wo man doch bereits eigene Lösungen in der Hinterhand hätte, die mehrere hundert, ja sogar tausende Kerne besitzen.

Man kreidet den Softwareentwicklern an, dass sie ihre Programme immer nur mit minimalem Arbeitsaufwand abschließen würden. Dies hätte zur Folge, dass man sich immer nur nach dem Hier und Jetzt richten würde, aber nicht weitsichtig in die Zukunft blicke.
Es gibt inzwischen eine Reihe von Anwendungen, die von zwei Kernen profitieren. Auf Vier-Kern-Unterstützung muss Intel aber noch immer geduldig warten, obwohl in wenigen Monaten bereits ein Acht-Kerner in der eigenen Produktroadmap gesichtet ist.

Anwar Ghuloum, Mitglied der Intel Forschungsabteilung für Mikroprozessoren, forderte die Entwickler daher dazu auf, schon jetzt neuen Code möglichst auf tausende von Kernen zu optmieren. Und selbst wenn dafür eine völlig neue Code-Basis geschaffen werden müsse, ergänzte er, so sei dies nurmal notwendig.

Falls der ein oder andere Leser inzwischen, erschrocken über die sich anbahnende Leistung mit mehreren Kernen, aufgebracht ist, so sei darauf hingewiesen, dass diese Kerne nicht mehr den Funktionsumfang eines heutigen Prozessorkerns besitzen werden, sondern – wie auch von Grafikkarten bekannt – spezielle Einheiten sind, die beispielsweise ausschließlich für die Physik oder KI genutzt werden.


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