AMD bastelt an Intel Atom-Konkurrenten

AMDIn einer Meldung von "Hexus" heißt es, dass AMD zurzeit an einem Intel Atom-Konkurrenten arbeitet, um im ertragversprechenen Netbook- und Nettop-Sektor, wie Intel die Sektoren pflegt, beim Namen zu nennen, mitzumischen. Obwohl die CPU noch keinen Namen trägt, sind allerlei technische Informationen über ein AMD-Dokument einsehbar.

Demnach basiert der Ultra-Low-Voltage-Prozessor auf dem AMD64-Design, besitzt also einen integrierten Speichercontroller und kommuniziert über die HyperTransport-Schnittstelle (HTT1.0, 800 MHz) mit der Peripherie. Der Cache-Ausbau soll allerdings gegenüber den Desktop-Varianten deutlich beschnitten sein. Der bei der K10-Architektur eingeführte L3-Cache fällt komplett weg und der L2-Cache ist mit 256 KiB lediglich halb so groß.
Der Prozessor selber soll mit ungefähr 1,0 GHz takten und dabei (inklusive Northbridge, Speichercontroller) maximal 8 Watt verbrauchen.

AMD-Dokument einer noch unbekannten Ultra-Low-Voltage-CPU

Fraglich bleibt aus der Ferne, ob AMD mit diesen Taktfrequenzen gegen den Intel Atom ankommt, der nicht nur mit 1,6 GHz rund 60 Prozent höher taktet, sondern vermutlich auch eine bessere Pro/Takt-Leistung besitzt.
In puncto Verbrauch scheint man dagegen mit Intel mindestens gleichzuziehen. Dadurch, dass die CPU einen integrierten Speichercontroller besitzt, fällt beispielsweise die Northbridge, die beim Intel Atom rund 4 Watt benötigt, weg.

Wann AMD seinen 27x27 mm kleinen Zwerg, der übrigens DDR2-400-Speicher aufnimmt, vorstellen wird, steht noch aus. Ein Start im Laufe dieses Jahres ist denkbar.


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