Geforce GTX: Zehn EVGA-Karten zum Start?

NvidiaBis zur Vorstellung der Geforce GTX-Reihe, genauer gesagt der GTX 280 - die GTX 260 scheint erst zehn Tage später vorgestellt zu werden, um den Launch der HD 4870 zu stören -, sind es nur noch drei Tage. 72 Stunden vor dem Launch ist nun im Forum von "Donanimhaber" ein Dokument des Nvidia-Partners EVGA aufgetaucht, das nicht etwa die bereits seit längerem bekannten Spezifikationen noch einmal bestätigt, sondern vielmehr die eigenen Produkte namentlich nennt. Auffällig: EVGA plant insgesamt zehn Varianten der GTX 280 und 260.

EVGA Geforce GTX 200-Reihe

Neben einer Standardvariante, die sich vermutlich streng ans Nvidia-Referenzdesign hält und dementsprechend auch die Günstigste ist, soll es eine SuperClocked (SC), SuperSuperClocked (SSC), ForTheWin (FTW) und BlackPearl geben. Diese insgesamt fünf verschiedenen Ausführungen sollen sowohl für die GTX 280 als auch 260 vorliegen, weswegen man zum Produktstart auf insgesamt zehn Modelle kommt.

Die Anhängsel der Karten machen deutlich, in welche Richtung alles verläuft: Übertakten. Obwohl viele im Vorfeld dem 1,4-Millarden-Transistormonster wenig Taktspielraum nachsagten, scheint man nun eines Besseren belehrt zu werden. Im GT200-Core scheinen einige Taktreserven im Verborgenen zu liegen; man mutmaßt, Nvidia hätte lediglich Halt gemacht, um den Stromverbrauch nicht ins Unermessliche zu treiben. Dies spiegelt sich auch in den gestern veröffentlichten OC-Resultaten der GTX 280 wider.

Geforce GTX 280 OC-Resultat in 3DMark Vantage

Screenshots belegen, dass man den Takt von serienmäßígen 600/1300/1100 MHz (Chip/Shader/Speicher) ohne große Mühen auf 675/1450/1200 MHz anheben kann, was einer Takterhöhung von 12,5 (Chip/Shader) respektive 9 Prozent (Speicher) gleichkommt. Die 3DMark Vantage-Score betrug daraufhin P11854 statt P10802 (+9,7 Prozent) Punkte. Jetzt handelt es sich zwar um lediglich ein Ergebnis, das man nicht überbewerten sollte, dennoch offenbart es Taktreserven des Chips bzw. dass dieser noch nicht auf "Anschlag" läuft.

Das Topmodell soll im EVGA-Portfolio die BlackPearl darstellen, die auch mittels Wasser gekühlt wird. Ihr darf man durchaus einen Chiptakt in Höhe von 700 MHz zutrauen, was bei unverändertem Shader-Ratio einem Shadertakt von 1500 MHz entspräche. Die luftgekühlten Varianten sollten dagegen bis 660-680 MHz takten. Dies alles sind Spekulationen, die bislang keinerlei Bestätigung fanden und damit lediglich dazu dienen, einen ungefähren Erwartungshorizont zu setzen. Alles weitere dann in 72 Stunden.


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6 Kommentare

6.) KonKorT 14.06.2008 - 10:25 Uhr
@ Duplex

Die Bandbreite der GTX 280 ist im Vergleich zur 8800 GT 144 Prozent höher. ;)
Obwohl der Speichertakt nur leicht von 900 auf 1100 MHz angestiegen ist, so hat sich doch die Anbindung zum Speicher von 256 auf 512 Bit glatt verdoppelt.

In Zahlen: 140,8 GB/s (GTX 280) versus 57,6 GB/s (8800 GT)
5.) BananenRepublik 14.06.2008 - 01:15 Uhr
@ Luca
Habe nichts gegen EVGA gesagt, habe ja selber eine e-GeForce 8800 GTX ACS³, insofern...

Man ist es nur eben gewohnt, dass von EVGA zu jedem Modell oft bis zu 4 (in diesem Fall 5) verschiedende Varianten vorgestellt werden (deshalb "typisch". Ich schätze die Qualität von EVGA, super Hersteller. Von daher: Nichts für ungut, meine nächste Nvidia wird sicherlich eine EVGA ;-)
4.) Cartman 13.06.2008 - 18:04 Uhr
Geil :D Freu mich
3.) Duplex 13.06.2008 - 17:23 Uhr
ist die bandbreite net bisle gering ? könnte ja faste ne 8800GT sein...


warum "typisch EVGA" EVGa ist ne geile und qualitative marke überhaupt , wer nen besseren service bietet kann sich ja melden , den gibts eig net
2.) BananenRepublik 13.06.2008 - 16:56 Uhr
Typisch EVGA ;-)
1.) Al-Capuccino 13.06.2008 - 14:56 Uhr
cool, denn frage ich mich wie geil erst die Karten von Zotac kommen müssen...

des wird ja der ober Hammer schlechthin...

mfG