Nvidia: GT200 hat 1 Millarde Transistoren

NvidiaAm gestrigen Donnerstag hat Nvidia eine Presseveranstaltung in München abgehalten, dessen Kernthema eigentlich Initiativen rund um die Quadro-Grafikkarten waren. Doch überraschend hat Nvidia beiläufig brandheiße Informationen zum G92-Nachfolger GT200 preisgegeben, der im Juni zur Computex erwartet wird und seit dem G80 im November 2006 erstmals wieder für einen spürbaren Performanceschub sorgen soll.

Jeff Brown, Nvidia-Manager, erklärte, dass die neue Grafikkartenarchitektur tatsächlich unter der Bezeichnung GT200 laufe - Gerüchte rund um D10U oder G100 dürfen also vorerst beiseite gelegt werden, sofern es sich nicht um Alternativnamen handelt - und über rund eine Millarde Transistoren verfüge. Davon ausgehend, dass Nvidias G92 rund 754 Millionen Schaltungen besitzt, dürfte der GT200 um ca. ein Drittel an Shader- und Textureinheiten zugelegt haben, wobei auch ein 512-Bit breites Speicherinterface die Mehrtransistoren unter anderem verursachen könnte. Jedenfalls sind damit Fantastereien, dass der Chip über 256- oder sogar 384 Shadereinheiten verfüge, endgültig vom Tisch.

Vor rund zwei Wochen berichteten die Kollegen von "Nordichardware", dass der Chip über 200 Shadereinheiten sowie ein 512-Bit breites Speicherinterface verfüge. Diese klingen nun in Anbetracht von Browns Aussagen realistisch - nicht mehr und nicht weniger. Nvidia hat mit der Ankündigung die Gerüchte lediglich eingedämmt, genauere Informationen liegen weiterhin nicht vor. Dies soll nach Nvidias Meinung auch vorerst so bleiben: Erst im Mai, wie Brown ergänzte, wird man nähere Infos zum Chip folgen lassen - "Fudzilla" meldet passend hierzu, dass der Chip heute sein Tape-Out erreicht hätte. Ob man hierbei ggf. schon auf die offizielle Produktvorstellung anspielt, ist unbekannt.


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7 Kommentare

7.) Duplex 11.04.2008 - 17:53 Uhr
die 2900 ist nicht angepasst glaub ich
also die komponente wurden net aufeinander abgestimmt , zumindest net so gut..
6.) boarderluki 11.04.2008 - 17:40 Uhr
was ist denn dann eigetlich bei der HD 2900 Pro / XT der so stark limitierende Leistungsfaktor, obwohl die ja recht hoch getaktet sind und das bisher größte Speicherinterface von 512 bit haben?
5.) Sennahos 11.04.2008 - 15:41 Uhr
bis jetzt ging es ja noch sehr gut mit 256 bit, doch bei einem noch schnelleren chip sollte auch ein größeres Speicherinterface gegebn sein, wäre sonst verhältnissmäßig scheisse... wäre dann megaschnell aber würde in quali. einstellungen derbe absacken. von daher denke ich au das da min. ein 384er kommt.
4.) KonKorT 11.04.2008 - 15:37 Uhr
Klar, kannste doch allen Benches entnehmen. Ist natürlich noch nicht bei 1280x1024 der Fall, aber ab 1680x1050 mit aktiviertem Anti-Aliasing ist ein größeres sinnvoll.
3.) Luk Luk 11.04.2008 - 15:21 Uhr
Das heißt, dass 256-bit heute schon wieder einen Flaschenhals darstellen?!
2.) KonKorT 11.04.2008 - 15:19 Uhr
Sind es nur die Shader- und Textureinheiten, die aufgestockt wurden, sind 25-40 Prozent zu erwarten, wurde auch das Speicherinterface auf 512-Bit ausgebaut, sind 40-60 Prozent Mehrperformance realistisch.
1.) Luk Luk 11.04.2008 - 15:06 Uhr
Naja, hoffentlich hat sich nicht nur die Menge der Transistoren "beachtlich" geändert, sondern auch die Performance. Aber so wie sich nVidia darstellt, muss die Performance die 8800er Serie beträchtlich übersteigen. |Hoffentlich| nicht mehr als die neuen von ATI/AMD.