HP bläst zum Angriff auf den ASUS EEE PC

UnternehmenVor kurzem berichteten wir an dieser Stelle über die kommende Generation des ASUS EEE PCs welche nun früher als erwartet, nämlich bereits Ende April, in die Läden kommen soll. Während die Konkurrenz bis dato keine wirklichen Alternativen anbieten kann, rechnet ASUS damit, spätestens mit Erscheinen des neuen EEE PCs in etwa 5 Millionen Geräte abzusetzen. Nun jedoch drängt neben Intel - wir berichteten in einer gesonderten News - auch Hewlett-Packard auf den Markt, auf dem sich abgesehen von ASUS noch keine andere Firma etablieren konnte. HP schickt dazu ein Mini-Notebook namens 2133 ins Rennen.

HP 2133 Front

Das Besondere: Der Mini soll frei konfigurierbar sein. Sowohl der Prozessor als auch Arbeitsspeicher, Festplatte und Betriebssystem können vom geneigten User eigenhändig ausgewählt werden. Das hat jedoch seinen Preis: So verlangt HP für die günstigste Variante, basierend auf SuSe Linux und einer 4 GiB Solid-State Disk 499 US-Dollar, während für ein Vista Modell mit einer 120 GiB großen Festplatte, einem ViA C7-M 1,6 GHz Prozessor, 2 GiB RAM und einer S3 Chrome Grafiklösung circa 749 US-Dollar fällig sind.

HP 2133 Konfigurationen

Betrachtet man jedoch zudem das edle Design und den mit 1024x768 Pixeln relativ groß ausfallenden Bildschirm, so präsentiert sich das HP 2133 als ernstzunehmender Konkurrent für die kommende Variante des ASUS EEE (s.unten).

Asus EEE 900 (2nd Generation)

Insbesondere die im Vergleich zum EEE deutlich größer ausfallende Tastatur dürfte für Benutzer, die großen Wert auf ergonomisches Arbeiten legen, einen Kaufgrund darstellen. Nachteil: Mit etwa 1,5 Kilogramm ist der 2133 circa 500 Gramm schwerer als sein ASUS-Pendant. Inwiefern sich das hübsche Gerät hierzulande durchsetzen wird, bleibt abzuwarten und hängt sicherlich auch vom Verkaufspreis ab. Die Chancen für eine dauerhafte Etablierung auf dem Markt der Notebook-Minis stehen für HP, realistisch betrachtet, alles andere als schlecht. Für alle Ungeduldigen haben die Kollegen von "Laptopmag" im übrigen ein erstes Video-Review online gestellt, welches ihr hier finden könnt.


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4 Kommentare

4.) Luk Luk 10.05.2008 - 15:22 Uhr
20€ wären fü mich ein zu geringer Preisnachlass, als dass ich so ein Angebot nutzen würde. Gibts in anderen Shops vielleicht billiger, bzw. zum selben Preis wie das "Angebot", dafür ist die Lieferung preiswert!
3.) Al-Capuccino 10.05.2008 - 11:20 Uhr
heute zum "Schnäppchenpreis" verfügbar...

http://www.alternate.de/html/zackzack/d ... |baseId/||
2.) eXEC 10.04.2008 - 12:08 Uhr
Guter Post von Phenocore.
Hat dort nämlich auf ganzer linie recht. DER Vorteil des EE-PC ist der Preis und die SSD (wenn auch ein wenig klein).
In meinen Augen gibt es aktuell keine Alternative zu Asus Wunderentwicklung und auch die von HP sehen nicht so aus
1.) Phenocore 09.04.2008 - 20:50 Uhr
Na-ja, bei dem Preis kann man das nicht mehr mit dem Asus EEE-PC vergleichen. Sondern eher mit einem AMD-Subnotebook, den es schon im Aldi für 699 Euro mir 1,9 Ghz CPU gab: http://www.golem.de/0710/55526.html

Außerdem frage ich mich gerade was eine 7200 rpm schnelle Festplatte in einem Subnotebook zu suchen hat. Da gehört entweder eine SSD oder eine maximal 5400 rmp schnelle Platte rein... Und beim günstigsten Modell, das immerhin 499 Euro kostet, hätten sie ruhig eine 8 GB SSD nehmen können. EEE-PC hat schließlich für 299 Euro eine 4 GB SSD drin und eine 8 GB SSD im größeren Modell gibt es bereits für 315 Euro UVP. http://www.golem.de/0710/55454.html