Intel und AMD: native Octa-Core CPUs?

AMDAuf der CeBIT informierte Intel darüber, dass sich eine native Acht-Kern-Lösung (Octa-Core) des "Nehalem" in der Entwicklung befände und diese voraussichtlich 2009 vom Band rollen werde. Zuvor wird man eine Acht-Kern-Lösung vermutlich dadurch realisieren, dass man zwei Nehalem-Dies (Quad-Core) zusammenschweißt. Diese Lösung ist schnell umsetzbar und zieht auch weniger große Nachteile mit sich als noch bei "Kentsfield" und "Yorkfield". Der FSB steht nämlich nicht mehr als Flaschenhals zwischen den beiden Dies im Weg.

Am gestrigen Freitag berichtete "Fudzilla", dass sie auf der CeBIT - zu ihrer eigenen Überraschung - erfahren hätten, dass auch AMD an einem nativen Octa-Core-Prozessor arbeite und dieser ebenfalls 2009 auf den Markt kommen soll. Die auf den Codenamen "Montreal" hörende CPU soll demnach kein doppelter "Shanghai" sein, wie man in der Vergangenheit mutmaßte. Damit lädt sich AMD aber auch eine Menge Arbeit/Druck auf, denn der bereits einzige native Quad-Core-Prozessor, "Barcelona" bzw. "Agena", zeigt, dass man sich am Rande des Machbaren bewegt.

Aus diesem Grund wurde bereits spekuliert, dass Intels native Octa-Core-Lösung womöglich im 32nm-Prozess ausgeliefert wird. Bis 2009 wird AMD allerdings erst die 45nm-Produktionsstätten hochgefahren haben. Sowieso wollte AMD 2009 eigentlich einen gänzlich anderen Weg einschlagen: Stichwort "Fusion". Vorerst sollten die Informationen mit Vorsicht behandelt werden. Genauere Infos werden hoffentlich in den nächsten Monaten folgen.


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10 Kommentare

10.) touly 09.03.2008 - 10:05 Uhr
wer weiß vllt. beschießen die dann die cpu´s mit nem heliumkern^^ja ich weiß alphastrahlung
9.) Luk Luk 08.03.2008 - 18:12 Uhr
Das schaffen die doch. Ich weiß nicht, wo das Limit ist, aber spätestens auf Atmogröße ist Schluss!
8.) KodeX 08.03.2008 - 16:49 Uhr
Ich halte 32 nm Herstellung noch für zu schwierig. Man müsste ja mit ultraviolettem Licht arbeiten...
7.) KonKorT 08.03.2008 - 16:37 Uhr
Dies spiegelt gut den aktuellen Entwicklungsstand wider, da hier Produktionskosten keine Rolle spielen:

IBM z10
6.) bingomatik 08.03.2008 - 16:31 Uhr
Ich finde die haben die Zukunft (ist heute) sehr gut eingeschätzt. Imerhin ist der Bericht schon über 5 Jahre alt und die Technik ist sehr schnell vorrangeschritten.
Wie auch immer, heutige Prozzessoren haben in etwa 500 Millionen Transitoren und 4 - 8 Mib L2 Cache
5.) UltraXFX-92 08.03.2008 - 16:31 Uhr
Glaube es waren 22nm oder so
4.) touly 08.03.2008 - 16:28 Uhr
wann erreicht silizium denn so seine grenze in der fertigungsgröße?
und was will man dann benutzen?
3.) Luk Luk 08.03.2008 - 16:18 Uhr
Gute Frage, wenn das jemand weiß (wissen - weiß oder wissen - weis?) will ichs auch wissen!

Vom 16.10.2002

"Der 1000-Millionen-Transistor wird laut Crawford im Jahr 2007 noch mit der 65-nm-Prozesstechnologie gefertigt. Die Taktfrequenz soll dann bei zirka 6 GHz liegen. Diese CPU wird einen Multi-Core enthalten und im Enterprise-Segment angesiedelt sein. John Crawford führt hier einen Prozessor auf, der aus vier Itanium-2-Cores besteht. Jeder, aus jeweils 120 Millionen Transistoren aufgebauter Core greift dann auf einen gemeinsamen L2-Cache mit 12 bis 16 MByte Größe zu."

LOL, ich glaube die haben ihr Ziel leicht verfehlt^^

Quelle: http://www.tecchannel.de/news/themen/business/412733/
2.) bingomatik 08.03.2008 - 15:55 Uhr
Aha, im Jahr 2009/10 sind wird also bei 032nm angelangt was einen weitern Fortschritt entspricht. Wo wird das enden ?
1.) UltraXFX-92 08.03.2008 - 15:10 Uhr
Fortschritt :)