Intel Atom: Neue Ultra-Mobile-CPU

IntelWie wir bereits vor wenigen Wochen berichteten, will Intel seine neuen Stromspar-Prozessoren, die man bis dato unter dem Namen "Silverthorne" kannte, offiziell auf der CeBIT vorstellen. Der offizielle Verkaufsname des Silverthorne soll nun "Atom" lauten. Intel wird sein neues Produkt hauptsächlich in Ultra Mobile PCs, in Mobile Internet Devices, in Smartphones und natürlich auch in Notebooks einsetzen - auch erste Desktop Modelle sind geplant.

Intel Atom Logo

Ist der Intel Atom im Einsatz, so verbraucht er gerade mal 0,6 Watt pro Stunde (unter Volllast 2,5 Watt). Diese guten Werte sind einerseits auf die fortschrittliche Herstellungsstruktur von 45 nm, wo sichtbare Lichtwellen schon fast an ihre Grenzen stoßen, andererseits auf die effiziente Architektur, die aus einer Taktfrequenz von 1,8 GHz dasselbe leistet wie ein Pentium M, zurückzuführen.

Die Modelle für den Desktop-Bereich werden in Single- und Dual-Core Varianten (inklusive Hyperthreading) auf den Markt kommen. Ein erstes Mainboard für Intels Atom misst 74 x 143 mm und ist damit so klein, dass man es auf dem inneren Boden eines gewöhnlichen Desktops mit Leichtigkeit betreiben könnte. Dank Intel ist es jetzt auch möglich, Windows Vista auf dem Handy zu betreiben.


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7 Kommentare

7.) bingomatik 06.03.2008 - 20:21 Uhr
Aha, werds mir am Wochenende mal genauer anschauen.
6.) Luk Luk 06.03.2008 - 11:10 Uhr
Schau mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Spectre-sRGB.svg

Sichtbar ist nur von Violett bis Dunkelrot. Und 45nm liegt weit da drunter!
5.) bingomatik 05.03.2008 - 20:33 Uhr
@Zitat
...Diese guten Werte sind einerseits auf die fortschrittliche Herstellungsstruktur von 45 nm, wo sichtbare Lichtwellen schon fast an ihre Grenzen stoßen...

Verstehe nur Bahnhof. Was verstehen die bitte unter sichtbare Lichtwellen und was sind dann unsichtbare Lichwellen ?
Hat jemand ein Bild ?
4.) Luk Luk 04.03.2008 - 07:02 Uhr
Achso, dachte IM CPU wäre sowas. Danke ! 8) :D
3.) Streamline 03.03.2008 - 16:53 Uhr
In Prozessoren selber nicht, im Lithographieverfahren - d. h. der Herstellung - aber schon. Wobei das alles über 193nm-Lichtquellen (angeregtes Argonfluorid gibt das ab) geschieht, die kleineren Strukturen erreicht man über Interferenzen.
2.) KodeX 03.03.2008 - 16:51 Uhr
Nur durch Lichtwellen lassen sich solch kleine Strukturen herstellen, da Licht solch eine kleine Wellenlänge besitzt. 45 nm kann man sich ja gar nicht vorstellen. Man spricht immerhin von 45 millionstel Millimetern. Womit sonst lässt sich so erwas herstellen? Genaueres zu Lichtwellen lernt man übrigens in der 12. Klasse :-P
1.) Luk Luk 03.03.2008 - 16:45 Uhr
Hardware-Infos:
Diese guten Werte sind einerseits auf die fortschrittliche Herstellungsstruktur von 45 nm, wo sichtbare Lichtwellen schon fast an ihre Grenzen stoßen,


Seit wann wird in Prozessoren "Licht" benutzt??