Microsoft angeblich an Logitech interessiert

MicrosoftIm Schatten der Morgen beginnenden MacWorld sorgt nicht etwa Apple für Schlagzeilen, sondern „Erzfeind“ Microsoft. Angeblich soll der Softwareriese aus Redmond ein Auge auf Logitech geworfen haben. Dem schweizer Unternehmen - welches vor allem für seine Mäuse und Tastaturen weltbekannt ist - soll Medienberichten zufolge eine Offerte von 5 Milliarden Euro vorliegen.

Zwar wollte sich weder Microsoft noch Logitech offiziell zu den Gerüchten äußern, doch wirken die Aussagen von Logitech-Mitgründer und Verwaltungsrat Daniel Borel wie ein Wink mit dem Zaunpfahl. Wie ComputerBase berichtet, soll Borel verlautbart haben, dass er keinen Grund sehe, seinen Aktienanteil von derzeit 6 Prozent abzutreten. Gleichzeitig räumte er aber ein, dass diese Beteiligung weder ausreiche, um eine Übernahme einzuleiten, noch sie zu verhindern.

Sollten sich diese Gerüchte bewahrheiten, würde Microsoft auf einem Schlag zum größten Anbieter von Peripheriegeräten für den Personal Computer werden. Diese Quasi-Monopol-Stellung ruft jedoch Kritiker auf den Plan, die nicht recht an einen solchen Schritt glauben wollen. Dabei scheint aber nicht der Übernahmegedanke selbst die Zweifel an der potentiellen Akquisition zu schüren, sondern die möglichen kartellrechtlichen Hürden.


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1 Kommentar

1.) bingomatik 16.02.2008 - 02:47 Uhr
Ich mag jetzt als alleiniger Aussenseiter dastehen aber mir ist es lieber es gibt nur einen verantwortlichen als zwei Unternehmen die sich die Verantwortung dann teilen. Und mal ehrlich so schlecht ist Microsoft auch nicht als das man solches als Sündenbock für alles nimmt. Bei vielem ist es die Politik und Wirtschaft und nicht ein Unternehmen das schuld ist. Doch für ein falsches Weltsystem kann ein Weltkonzern nicht mehr als der der dessen Produkte auch kauft.
Leute mal ehrlich: ist es leichter ein Produkt anzubieten oder es zu kaufen ? Somit stehen wir alle unter der Verantwortung.