CES 2008 schließt erfolgreich seine Pforten

MessenAm Donnerstagabend nach westamerikanischer Zeitzone schloß die Consumer Electronics Show (CES) unter der funkelnden Wüstenstadt Las Vegas ihre Pforten. Zuvor hatte sie vier Tage lang die IT-Industrie auf Trab gehalten und mit zahlreichen Produktneuheiten, 20.000 an der Zahl, geglänzt. Mehr als 130.000 Besucher zog sie in ihren Bann und löste damit eine ähnliche Pilgerei wie zur Games Convention in Leipzig aus, die letztes Jahr rund 180.000 Besucher zählte.

Die Messeleitung, fachsprachlich auch Consumer Electronics Association (CEA) genannt, zog unter der Regie von Gary Shapiro ein unvernommen positives Fazit. Man war sichtlich erfreut über die Anzahl der Besucher und Neuvorstellungen und kündigte frohen Mutes ein Wiedersehen im kommenden Jahr an, dann allerdings ohne Bill Gates als Eröffnungsreder, der diese Aufgabe die letzten 11-mal wahrnahm, sich aber nun aus dem IT-Geschäft verabschiedet hat und der eigenen "Bill & Melinda Gates Stiftung" die volle Aufmerksamkeit schenkt.

Weiter erklärte die CEA, dass die diesjährigen Trends der CES die HD-Technologien, die digitale Unterhaltung sowie der freie Handel gewesen seien, wobei insbesondere der Formatkrieg große Wellen schlug. Des Weiteren bekräftigte die Organisation, dass erstmals auch umweltfreundliche Produktlösungen großes Besucherinteresse geregt hätten. Im weltweit einzigen Land, welches nicht das Kyoto-Protokoll unterschrieben hat, ein Lichtblick in der Dunkelheit.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

0 Kommentare