AMD Phenom: Kaum Bios-Updates für Sockel AM2

AMD Bei der Präsentation des Phenom führte AMD das schlagkräftige Argument ins Feld, dass dieser auf vermeintlich alten Sockel-AM2-Platinen betrieben werden könne. Wie Tom's Hardware, die sich zehn verschiedene Sockel-AM2-Mainboards herauspickten, jedoch feststellten musste, sind lediglich zwei davon Phenom-kompatibel und das gut einen Monat nach der offiziellen Präsentation. AMD wird nun auch noch von seinen Board-Partnern im Stich gelassen.

Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt, Boards von Asus, Biostar, Epox, Foxconn, Gigabyte und MSI. Dabei achtete man auch stets darauf, dass verschiedene Chipsätze zum Einsatz kommen, so unter anderem der nForce 570 SLI, nForce 590 SLI, Xpress 3200 und AMD690G. Trotzdessen erkannte man schnell, wer seine Hausaufgaben gemacht hatte und wer nicht. Asus, die einmal mit dem nForce-590-SLI- sowie AMD690G-Chipsatz angetreten waren, unterstützten als einziger Boardpartner den Phenom. Alle anderen Board-Partner müssen entsprechende Bios-Updates noch bereitstellen, denn hardwareseitig spricht nichts gegen den Phenom-Support.

Diese Meldung soll Besitzer aktueller Athlon-64-X2-Prozessoren, die mit einem Umstieg liebäugeln, wachrütteln und dazu aufmuntern, sich über die entsprechende Herstellerseite zu informieren, ob bereits Phenom-fähige Bios-Versionen beziehbar sind, wobei dies auch keine 100-prozentige Garantie ist. Wie Tom's Hardware nämlich weiter berichtet, war eine Gigabyte-Platine mit einer neuen Bios-Version ebenfalls laut Herstellerseite Phenom-kompatibel, die Praxis lehrte dann allerdings eines Besseren.


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