AMD Phenom 9600 Black Edition vorgestellt

AMDWie bereits Ende letzter Woche angekündigt, hat AMD heute den Phenom 9600 Black Edition vorgestellt, der neben der schwarz gefärbten Verpackung sowie des offenen Multiplikators keinerlei "Neuerungen" zum Namensvetter Phenom 9600 bietet. Entsprechend erbt die CPU auch den TLB-Bug, der bei den Server-Prozessoren zu einem Lieferstopp geführt hat. Bis zuletzt herrschte darüber Uneinigkeit, da AMD-Verantwortlicher Dirk Meyer erst kürzlich verlauten ließ, dass man mit der Produktion "fehlerfreier" Phenoms (B3-Stepping) begonnen habe. Diese wird man voraussichtlich aber frühestens im Januar ausliefern können.

AMD Phenom 9600 Black Edition Verpackung

Die Black Edition hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Hat AMD die CPU vorgestellt, um die "defekten" Phenoms (B2-Stepping) zu veramschen oder hat AMD die CPU aus gutem Herzen im Sinne des potentiellen Käufers vorgestellt? Bereits in einer vorangegangenen News zum Thema hielten wir fest, dass der Phenom durch seine kontinuierlichen Preisnachlässe trotz seines Bugs mittlerweile eine interessante Kaufoption geworden ist. Und zu aller Überraschung setzt AMD für den Black Edition, die einen sichtlichen Mehrwert durch den offenen Multiplikator hat, denselben Preis wie für den Phenom 9600 an. Gelistet, geschweige denn verfügbar ist die CPU aber bis dato nicht.

Unterdessen hat AMD dieser Tage einen offiziellen Preisnachlass nachgeschoben, nachdem schon die letzten Tage ein Preisverfall der Phenom-Prozessoren zu beobachten war. Darin erklärt man, dass die Preissenkung beim Phenom mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt, beim Athlon 64 X2 hingegen erst ab 7. Januar 2008. Bis zum sehnlichst erwarteten B3-Stepping scheinen Preisnachlässe das einzige Mittel bei AMD zu bleiben, um die eigenen Prozessoren attraktiver zu machen.


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