nVidia über DirectX 10.1 und eigene Produkte

NvidiaDas Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu. Die Tage werden kürzer, das Wetter unangenehmer und das Fest in Sichtweite. nVidia-Chef Jen-Hsun Huang nutzte diesen Zeitpunkt, um das Restprogramm seines Unternehmens für dieses Jahr zu verkünden. Große Überraschungen hatte er nicht im Gepäck, so möchte nVidia das aus seiner Sicht gute Jahr, die Quartalszahlen unterstreichen es noch einmal, in aller Gelassenheit ohne neue High-End-Produkte beenden, konträr zu ATi, die nächste Woche noch mal ordentlich Kohle in den Ofen legen wollen.

Huang gab zu Protokoll, dass die 8800 Ultra bis Jahresende das Topmodell bei nVidia bleiben wird. Ob auch allgemein keine neuen nVidia-Chips mehr für dieses Jahr vorgesehen sind, blieb dabei unklar. Noch immer warten die nVidia-Jünger auf den G98, welcher grob eine 8400 GS in 65nm darstellen wird. Klar ist sich nVidia hingegen, worauf man den Fokus legen will: 8800 GT und Triple-SLI. Über erste war Huang dann auch nur voll des Lobes; Triple-SLI preiste er ebenso an und legte die neue Technologie Enthusiasten wärmstens ans Herz.

Unterdessen nahm dieser Tage Nick Stam, technischer Direktor für Marketing bei nVidia, Stellung zu DirectX 10.1, welches die neuen Radeon HD 3800-GPUs unterstützen werden, die wenige Tage alte 8800 GT aber nicht. Wie kaum anders zu erwarten, spielte Stam den Nutzen von DirectX 10.1 auf "keinen Unterschied" herunter und betonte, dass die meisten der neuen Features auch problemlos mit DirectX 10 zu realisieren sind. Er ist der Ansicht, dass erst einmal DirectX 10 anlaufen müsse; im Jahr 2008 sieht er kein Spiel unter der Regie von DirectX 10.1. Trotzdessen ist sich Stam bewusst, dass die Konkurrenz um dieses Feature stark buhlen wird.


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