Radeon HD 3870 - Finale Daten und Benchmarks

AMDAMDs große Hoffnung im Grafikkartenbereich, der RV670, steht kurz vor dem Launch und die Welt der Halbleitertechnik wartet gespannt auf beide neuen Karten alias HD 3870 und HD 3850. Nun hatten die Kollegen von VR-Zone die Gelegenheit, beide Grafikkarte auf Herz und Nieren zu testen und erfuhren mittels GPU-Z auch die letzten Geheimnisse des RV670.

Radeon HD 3870 GPU-Z Screenshot

GPU-Z liest für die Radeon HD 3870 416 Unified Shader aus, was auf Grund der Unkenntnis der Grafikkarten von GPU-Z der Fall sein dürfte. Zum einem ist diese Anzahl mit der aktuellen Architektur technisch nicht möglich, zum anderen wurden 320 Streamprozessoren bereits mehrfach bestätigt. Des Weiteren kommt der Chip mit 16 ROPs, 16 TMUs sowie einem 256 Bit breiten Speicherinterface daher und liefert den vollen Support für Direct3D 10.1 und Shader-Modell 4.1. Core und Shader takten bei VR-Zone auf 777 MHz, der Speicher bringt es auf effektive 2252 MHz! Die Radeon HD 3850 unterscheidet sich lediglich in den Taktfrequenzen vom großen Bruder. Beim kleinen RV670 besitzt der Chip eine Taktfrequenz von 669 MHz und der Speicher taktet auf 1658 MHz.

Radeon HD 3870 3DMark06 Score

Leider liegen uns keine Spielebenchmarks, sondern nur Ergebnisse im 3DMark06 vor. Die getestete Radeon HD 3870 erreichte ordentliche 11.669 3DMarks. Übertaktete man die Grafikkarte auf 860 MHz (Chip) und 2702 MHz (Speicher) so fällt das Ergebnis mit 12.961 3DMarks ebenfalls recht anschaulich aus. Außerdem verband man eine HD 3870 und eine HD 3850 und erreichte im CrossFire-Modus einen Score von 15.848 3DMarks. Getestet wurde mit Intels neuem Core 2 Extreme QX9650, 2 GiB Ram und als Betriebssystem kam Microsoft Windows Vista Ultimate zum Einsatz.

Radeon HD 3870 Bild

Positiv hervorheben möchten wir auch, dass der RV670 bei der HD 3870 (unter Volllast) zu keinem Zeitpunkt heißer als 63 Grad Celsius wurde - bei der HD 3850 waren es lediglich 50 Grad Celsius! Hier scheint der 55-nm-Herstellungsprozess erste Früchte zu tragen. Angaben zum Stromverbrauch sind uns allerdings nicht bekannt.

Noch lässt sich angesichts des einen Benchmarks die Performance der RV670 nicht endgültig einschätzen, dennoch sollte ungefähr das Niveau der HD 2900 XT erreicht werden. Wenn AMD es dann noch geschafft hat, die Anti-Aliasing-Performance zu steigern, denn das Problem des Stromverbrauchs scheint ausgebügelt, könnten HD 3850 und HD 3870 ordentlich Fuss am Markt fassen, zumal man dem Käufer vollen Support für Direct3D 10.1 bietet und das alles zu erschwinglichen Preisen von rund 200 Euro.


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