Intel überlegte, nVidia oder ATi zu kaufen

IntelDie Spatzen pfiffen es bereits länger von den Dächern. Intel ist seit Jahren auf der Pirsch gewesen und eruierte tatsächlich die Übernahme von ATi oder auch nVidia, wie Pat Gelsinger, Intel Vize-Präsident, gegenüber dem Inquirer jetzt erzählte. Warum sich Intel letztendlich gegen eine dieser beiden Optionen entschieden hat - schließlich hat demnach AMD Intel ATi vor der Nase weggeschnappt -, ist allein darin begründet, dass man schon jetzt, durch den Verkauf der IGP-Chipsätze, zu sehr im Grafikkartengeschäft involviert ist, genau genommen sogar Nummer 1 vor nVidia und ATi ist.

Da es eigentlich nur drei Grafikkartenhersteller - die restlichen besitzen sehr wenige Anteile - auf dem Markt gibt, würde sich im Falle des Falles mit großer Wahrscheinlichkeit das Kartellrecht einschalten und dem Deal den Riegel vorschieben, um eine Monopolstellung im Grafikkartenmarkt zu verhindern. Sich dessen bewusst, hat Intel seine Fühler, ehe man sie herausstrecken wollte, zurückgezogen und den Spieß umgedreht, indem man das Projekt Larrabee ausrief. Unter diesem Projektnamen entwickelt Intel eine eigene, diskrete High-End Grafikkarte, die schon im kommenden Jahr nVidia und ATi das Fürchten lehren soll.


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1 Kommentar

1.) Streamline 10.11.2007 - 18:25 Uhr
Tja, so muss Nvidia alleine zusehen, wie sie überleben. Und sie machen das zur Zeit ja auch relativ gut.