Googles Handypläne nehmen Formen an

UnternehmenNach zahlreichen Spekulationen rund um ein mögliches Google-Handy, hat das Software-Unternehmen aus Mountain View (Kalifornien) heute für klare Verhältnisse gesorgt und seine Mobilfunkpläne offen gelegt. Zusammen mit 34 Unternehmen aus der ITK-Branche - dem so genannten "Open Handset Alliance"-Konsortium - hat der Suchmaschinenanbieter unter den Namen "Android" eine offene Plattform für Mobiltelefone auf Linux/Java-Basis vorgestellt.

Googles Handypläne

Googles Open-Source-Plattform umfasst neben dem Betriebssystem noch Ebenen für ein Interface sowie passende Anwendungen. Ein entsprechendes Software Development Kit (SDK) soll am 12. November vorgestellt werden. Mobilfunkhersteller und Netzbetreiber sollen den "Androiden" nach ihren Wünschen modifizieren können. Unterstützung für Touchscreens, GPS und andere Hardware-Funktionen sollen übrigens von Haus aus mit dabei sein.

Da Google sein Android-Betriebssystem für lau auf den Markt bringen wird, dürfte klar sein, dass man mit diesem Angebot einzig und allein auf den mobilen Werbemarkt schielt, der in Zukunft - bei 3 Milliarden potentiellen Nutzern - ein lukratives Geschäft zu versprechen scheint. Die Mobilfunkanbieter versprechen sich von dem Geschäft vor allem sinkende Entwicklungskosten und einen Impuls für die noch schleppende Nutzung des mobilen Internets.

Bis erste Android-Telefone auf den Markt kommen, wird noch einige Zeit vergehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die ersten Modelle in der zweiten Jahreshälfte 2008 auf den Markt kommen, wobei noch nicht bekannt ist, welche Hersteller tatsächlich Geräte auf Basis des Google-OS auf den Markt bringen werden.


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