PlayStation 3: Wirrwarr um Fertigungsverfahren

SonyNachdem die c‘t in ihrer letzten Ausgabe 23/07 die Vermutung geäußert hatte, dass das 40 GB-Modell der Playstation 3 (PS3) auf 65 nm Prozessoren setze und dies auf eine geringe Leistungsaufnahme - 120 Watt statt 180 Watt - sowie einen deutlich reduzierten Geräuschpegel - 0,8 Sone statt 1,3 - zurückführte, dementierte Sony gegenüber heise online diese Spekulationen.

Der bis zu 60 Watt gesunkene Verbrauch im Gegensatz zur PS3 mit 60 GB hänge laut Sony nicht mit dem Cell-Prozessor oder dem RSX-Garfikchip zusammen, sondern sei auf andere elektronische Bauteile zurückzuführen, auf die der japanische Elektronikkonzern aber nicht weiter einging. Erstgenannte werden weiterhin im 90 nm Verfahren produziert und sollen erst in den kommenden Monaten auf 65 nm umgestellt werden.

Weiter erklärte Sony gegenüber heise.de, dass man inzwischen fast alle Restbestände der "alten" Playstation 3 abverkauft habe. Um die Lager zu leeren, hatte Sony in den vergangenen Tagen das 60 GB-Modell inklusive zweier Spiele und Controller für 500 Euro in den Handel gebracht. Zwar werde es wohl noch einmal eine kleine Charge für den europäischen Markt geben, aber zukünftig werde man hierzulande nur noch die 40 GB Version kaufen können, so Sony weiter.


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