nVidia plant Chipsatz-Grafik gegen Intel

IntelZu Beginn der Woche weiß das amerikanische "Wall Street Journal" davon zu berichten, dass nVidia künftig auch Chipsätze für Intel-Prozessoren anbieten wird, die über eine integrierte Grafikeinheit made by nVidia verfügen. David Ragones gibt sich dabei zuversichtlich, die Konkurrenz Intel zu schlagen und verspricht, erste integrierte Grafikeinheiten von nVidia in 500 US-Dollar teuren Komplett-PCs anzutreffen. Wann die Office-PCs mit eingebauter nVidia-Grafik erscheinen werden, steht allerdings noch aus.

Aber auch Intel schläft nicht. Auf dem IDF kündigte man an, binnen weniger Jahre die Performance der eigenen integrierten Grafiklösungen zu verzehnfachen. Den ersten Meilenstein möchte man mit der für Ende des kommenden Jahres geplanten Nehalem-Architektur setzen. Die neue Intel-Architektur wird über einen optional im Prozessor enthaltenden Grafikkern verfügen.

Bis 2004 produzierte nVidia lediglich für Konkurrent AMD Chipsätze. Doch seither sind den Kaliforniern ebenfalls attraktive Chipsätze für die Intel-Prozessoren gelungen, stellvertretend hierfür soll der nForce 680 stehen. Mit einer integrierten Grafiklösung für Intel-Prozessoren betritt man allerdings Neuland und setzt Intel gehörig unter Druck. Diese haben im Grafikkartensektor bisweilen wenig Know-How erwerben können und müssen sich noch lange nach Erscheinen ihrer Grafiklösungen mit gravierenden Treiberproblemen herumschlagen.


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