Intel-Chef wünscht sich mehr Eigeninitative

IntelIntels Chef-Entwickler für Prozessoren, Justin Rattner, der maßgeblich an der Entwicklung der Core Mikroarchitektur beteiligt war, ließ gegenüber Technology Review verlauten, dass er sich von seinen Forschern mehr Mut zur Eigeninitative wünsche. Gleichzeitig veröffentlichte er aktuelle Zahlen, nach denen 80 Prozent der Forschungen aus dem Hause Intel konkret geplant waren und lediglich 20 Prozent auf experimenteller Basis beruhten. Als Grund für die geringe Experimentierfreudigkeit seiner Forscher führt Rattner an, dass man zu sehr auf den Erfolg fixiert sei.

Rattner ermunterte seine Mitarbeiter also nun dazu, mehr Eigeninitative zu zeigen und sich nicht immer starr an Vorgaben zu halten. Ihm sei dabei klar, dass die Erfolgsquoten lediglich zwischen 10 bis 15 Prozent lägen, dennoch würde ihr es begrüßen. Erste Änderungen hat das Unternehmen für "den neuen Weg" schon vorgenommen. So übergeben die Forscher nach Abschluss ihrer Arbeit nicht mehr nur die Resultate den Entwicklern, sondern arbeiten mit diesen Hand in Hand bei der Umsetzung weiter, so dass neuer Ideenfluss nicht verloren gehen kann. Intel bezeichnet dieses neue Konzept als "Pathfinding-Konzept".


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