Intels FSB-Nachfolger CSI doppelt so schnell

IntelAuf dem in rund drei Wochen staffindenden Intel Developer Forum (IDF) wird es neben ersten Infos zur USB 3.0 Technologie auch neue Details zum Intel FSB-Nachfolger Common System Interface (CSI) geben. Die serielle Schnittstelle zwischen Speicher und Prozessor wird dabei wahrscheinlich unter dem treffenden Namen "Quickpath" vermarktet. David Kanter, Redakteur des Online-Magazins "Real World Technologies", veröffentlichte nun neue Details zur seriellen Schnittstelle, die insbesondere einen Ausblick auf die Performance erlauben.

Auf Basis der Nehalem Architektur wird Intel vermutlich Ende 2008 die ersten Prozessoren vorstellen, die CSI dank eines integrierten Speichercontrollers unterstützen werden. Der Datenfluss soll dann über eine 20-Bit breite Schnittstelle erfolgen, die absolute Übertragungsraten von 4,8- oder 6.4 GT/s ermöglichen soll. Damit läge die Bandbreite bei 9- oder 12,8 GB/s pro Richtung. In beide Richtungen betrüge die Bandbreite somit sensationelle 18- oder 25,6 GB/s. Im Vergleich hierzu: FSB 1333 limitiert bereits bei 10,4 GB/s.

Selbst den Vergleich zu AMDs kommender HyperTransport 3.0 Schnittstelle muss Intel mit CSI nicht fürchten. Anvisierte 5.2 GTexel/s bzw. eine reele Bandbreite in beiden Richtungen von 20,8 GB/s kann man übertreffen, wenngleich vorweg genommen werden sollte, dass diese Bandbreiten hauptsächlich in Multi-Core Systemen (Server) einen positiven Effekt erzielen. Weitere Infos werden auf dem IDF folgen. Ob dann womöglich auch schon ein praxisnaher Test vorliegt, der die gewonnene Bandbreite in griffige Zahlen packt, bleibt abzuwarten.


Kommentar schreiben

  • Loggen Sie sich oben mit ihren Benutzerdaten ein, um Kommentare zu verfassen.
  • Falls Sie noch kein Mitglied sind, können Sie sich in unserem Forum registrieren.

3 Kommentare

3.) touly 30.08.2007 - 14:36 Uhr
achsoooooo thx
2.) KonKorT 29.08.2007 - 19:25 Uhr
Da verstehst Du was falsch:

Multi-Core ist nicht gleich Multi-Core Systeme. ;)

Bei Servern werden oft mehrere einzelne Prozessoren - und nicht eben nur einzelne Kerne - zusammengefügt. Kennst Du die Server-Mainboards? Da sind teilweise bis zu acht Sockel, auf denen jeweils eine CPU sitzt, die natürlich dann eine Quad- oder Dual-Core CPU sein kann. Diese Verwaltung der in diesem Fall insgesamt acht Sockeln wird durch ein serielles Interface innerhalb der Platine enorm gesteigert. Deswegen halt der Punkt mit Multi-Core Systemen ;)

Hoffe, es ist verständlich.
1.) touly 29.08.2007 - 19:00 Uhr
dass diese werte nur für multicore systeme relevant sind interessiert den kunden nicht abgesehen von dem wahnd es kunden alles besser zu haben werden doch cie cpus von intel a la nehalem doch eh nur alle multicores sein und somit auch nur multicores in CSI systemen verwendet werden können und somit erübrigt isch das ja es sei denn und das ist auch meine intention in diesem beitrag intel stellt nehalem auch in singlecore her?