Doch keine fehlerhaften ATi HD-Karten

AMDVor einigen Wochen berichteten verschiedene Newsseiten, wie auch wir, über angeblich fehlerhafte ATI Radeon Karten der HD 2400 und HD 2600 Serie. Demnach sollten zwischen 20.000 und 30.000 Karten von den namenhaften Herstellern ASUS, MSI und Gigabyte umgetauscht worden sein, da es beim Einspielen der Firmware einen Fehler gegeben haben soll.

Nun kam jedoch die wahre Geschichte zum Vorschein. So brachte der OEM-Hersteller Acer den Stein ins Rollen. Acer und deren Partner ECS sowie ASUS haben einige Modelle der HD 2600 und HD 2400 Serie für ihre Produkte bestellt, bei denen die aktive Videobeschleunigung UVD ( = Universal Video Decoder ) deaktiviert sein sollte. Dieser Wunsch wurde seitens Acer gestellt und ist in der bisherigen Berichterstattung völlig untergegangen. Nun wurden diese, angeblich defekten, Karten auf die großen Serien hochgerechnet, wodurch die hohen Zahlen zustande kamen und auch die Namen der Hersteller ASUS und Gigabyte auftauchten.

AMD/ATI bestätigt allerdings, dass alle Karte vor der Auslieferung auf Herz und Nieren getestet wurden und dass es keine defekten Karten gibt. Alle in den Handel gekommenen ATI Radeon HD 2400 und 2600 Grafikkarten haben den integrierten Universal Video Decoder und es gäbe somit keine Probleme mit der High-Definition Videobeschleunigung. Auch Gigabyte hat Karten der vermeintlich problematischen Serie mit der Revision A13 im Verkauf, versichert aber, dass diese voll funktionsfähig sind und es keine Beanstandungen gibt.


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1 Kommentar

1.) p.a.t.r.o.n 09.08.2007 - 20:46 Uhr
Ich finde eine Entschädigung ist für AMD/ATI sollte stattfinden

Den mit solchen Gerüchen werden Kunden Abgeschreckt