Microsoft gibt DirectX 10.1 Details bekannt

MicrosoftObwohl DirectX 10 derzeit in aller Munde ist - noch kein DirectX 10 Spiel ist erschienen, wenige wurden nachträglich um die DirectX 10 Technologie mittels eines Patches erweitert -, plant Microsoft mit DirectX 10.1 bereits den nächsten Coup. Schon auf dem AMD Technology Day war zu hören, dass die auf R7xx basierenden Grafikkarten DirectX 10+ - eben jenes DirectX 10.1 - unterstützen würden. Und auch beim G92, der mutmaßlichen GeForce 9800 Serie, war bereits die Rede von DirectX 10.1. Doch was verbirgt sich wirklich hinter dem wenig sagenden Namen. Nachfolgend eine Liste der Verbesserung im Bereich Grafik:

  • Dynamisch im Shader-Code indizierbare Cube-Map-Arrays
  • MSAA-Abtastmuster pro Ressource aus einer vordefinierten Palette von Mustern auswählen
  • Render-to-Texture auch für Block-komprimierte Texturen, wie zum Beispiel DXT1-5
  • Höhere Flexibilität beim Kopieren von Ressourcen
  • Blending für alle "unorm" und "snorm"-Formate


Wie man der Liste entnehmen kann, handelt es sich bei DirectX 10.1 gegenüber DirectX 10 um Detailverbesserungen, wie eigentlich aber auch schon der Name suggerieren sollte. Anstatt es DirectX 10a zu nennen - ähnlich verfuhr man bei der DirectX 9 Technologie -, entschied sich Microsoft - ob aus Marketinggründen oder weil wirklich "mehr" Änderungen dahinter stecken - für DirectX 10.1. Die neue API verspricht aber nicht allein im Bereich Grafik Verbesserungen, auch der Sound - gerne als DirectSound bezeichnet - wurde mit DirectX 10.1 an einigen Eckpunkten verbessert, die wir nachfolgend ebenfalls auflisten wollen.

  • Mehrkanal- und Surround-Sound mit voller Lautstärke-Kontrolle auf Kanalebene
  • Programmierbares Cross-Platform-System für DSP-Effekte
  • Filtern nach einzelner Stimme, Berechnen von unterschiedlichen Sampleraten
  • Für mehrere Kerne ausgelegtes Design


Interessierte müssen vorerst noch gebremst werden. Zwar kann man das 468 MiB schwere Direct-X-SDK vom August 2007, das DirectX 10.1 enthält, bereits herunterladen, allerdings gebraucht es auch eine erste Beta-Version des ersten Service-Packs für Windows Vista. Diese ist von Microsoft noch nicht freigegeben worden und wird auch ausschließlich MSDN-Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden.


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5 Kommentare

5.) Streamline 03.09.2007 - 19:34 Uhr
Wie bei jeder neuen DirectX-Erweiterung eben. :)

Danach zukaufen ist einfach nicht sinnvoll, wenn man es nutzen kann hat man auch eine passende Karte. :wink:
4.) bingomatik 03.09.2007 - 11:54 Uhr
Soweit ich mal gelesen habe betrifft die Erneuerung im Praktischen Sinne nicht neue Fatures sondern hauptsächlich mehr Geschwindigkeit, weil der Speicher nicht mehr emuliert werden muss sondern direkt angesprochen wird. Die neuen angeblichen Faturen die immer wieder zu hören sind betrifft nur die software nicht aber die Hardware. Somit kann ich getrost auf Spiele verzichten die dieses Fatur nicht haben aber nicht auf die Geschwindigkeit die jetzt besser auslegen werden kann. Das heisst auf deutsch : ich habe bei DX10.1 Spielen mehr fps als einer mit ner DX10.0 Hardware (bis solche spiele aber programmiert werden ist auch die 10.1 karte wieder zu langsamm um es nützen zu können. "VOLLLOL"
3.) Luk Luk 02.08.2007 - 00:21 Uhr
danke :D
2.) Streamline 01.08.2007 - 22:30 Uhr
Das ist ne Wissenschaft für sich, beim ersten Punkt wird z. B. Rechenzeit gespart indem man bestimmte vordefinierte Objekte im Programmcode der Grafik identifizieren kann, so dass man Verarbeitungsoperation effizienter gestalten kann. Muss man nicht unbedingt alles verstehen. ;-)
1.) Luk Luk 01.08.2007 - 22:14 Uhr
könntet ihr vielleicht mal erklären was das überhaupt für verbesserungen sind? ich versteh nur bahnhof^^