HD 2900 Pro kommt im vierten Quartal

AMDAufgrund diverser Quellen können wir berichten, dass in einem neuen Catalyst Beta-Treiber der Modellname "Radeon HD 2900 Pro" aufgetaucht ist. Dieser Chip wird auf der Technologie des großen Bruders, der Radeon HD 2900 XT, aufsetzen - basiert also laut Treibereintrag auf dem R600 und nicht gemutmaßten RV670 - und eine entstandene Marktlücke der Direct3D 10 Chips zwischen Geforce 8800 GTS und 8600 GTS bzw. Radeon HD 2600 XT und Radeon HD 2900 XT füllen.

Der baldige Neuling im 3D-Markt soll mit 200 US-Dollar ein echtes Schnäppchen sein, was auf den ersten Blick vermuten lässt, dass die HD 2900 Pro performancemäßig eher bei der 8600 GTS als an der 8800 GTS anzusiedeln ist - auch wenn der Name eine andere Sprache spricht. Die Einschätzung der Geschwindigkeit des Neueinsteigers von Morgen ist deswegen auch so schwierig, weil es noch keine genaueren Angaben aus dem Hause AMD zu hören gab. Wird der Chip hoch takten, aber in seiner Architektur durch deaktivierte Shadereinheiten beschnitten, oder auf volle 320 Streaming-Prozessoren setzen und nur niedrig getaktet sein? Zweitere Variante würde diese Grafikkarte vor allem für Overclocker sehr interessant machen, vor allem, wenn zusätzlich der Speicher genug Potential mit sich bringt.

Wird es demnächst eine GeForce 8700 geben, so könnte es spannende Duelle geben, bei denen auch eine Radeon X1950 XTX ein Wörtchen mitzureden hätte. Letztendlich bleibt abzuwarten, ob die Performance der Radeon HD 2900 Pro stark genug sein wird, um ein Kassenschlager aus ihr zu machen - preislich steht dem nichts im Wege.


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