AMD enthüllt Phenom-Modellbezeichnungen

AMDEine neue von AMD aufgetauchte Roadmap gibt nunmehr auch Gewissheit über die Namensgebung der ersten K10 Desktop-Prozessoren, die - das war bereits im Vorfeld klar - allesamt Phenom heißen würden. So wird es voraussichtlich noch in diesem Jahr zwei Phenom X4 Modelle namens GP-7000 und GP-7100 geben. Ungewiss ist noch die Taktrate, Indizien weisen jedoch daraufhin, dass der GP-7000 mit 2.0 GHz taktet, während der GP-7100 mit einer Taktfrequenz von 2.2 GHz angesprochen wird.

Ebenfalls für dieses Jahr erwartet AMD noch einen Dual-Core Prozessor namens Phenom X2 GP-6550. Dessen Taktrate ist aber mehr als schwammig und sollte irgendwo zwischen 2.0- bis 2.4 GHz liegen. Im darauffolgenden Jahr wird die Phenom X2 Serie dann um die Modelle GP-6650 und GP-6800 erweitert. Speziell letzterer verspricht besonders hohe Taktraten von bis zu 2.8 GHz, aber auch der GP-6550 könnte mit 2.4 GHz und mehr für ordentlich Schwung sorgen.

Die Roadmaps verraten erst einmal nicht, wie es weiter um die Zukunft der Phenom X4 Prozessoren bestellt ist, dafür geben sie preis, wann die Low-Cost Variante des K10 Dual-Core Portfolios kommt, nämlich der Rana. Dieser soll erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 das Licht der Welt erblicken und auch ohne L3-Cache auskommen müssen. Das Einsteiger-Modell wird auch nicht das Präfix Phenom im Namen tragen, sondern Athlon - obwohl es sich natürlich um einen K10 Prozessor handelt. Ähnlich agiert Intel momentan bei der Pentium Dual-Core Serie, die man ebenfalls fälschlicherweise als alte Pentium-Technik darstellt, in Wirklichkeit aber auf der aktuellen Core Mikroarchitektur basiert.

Es ist nicht zu übersehen, dass sich AMD mit seinen Modellbezeichnungen stark an denen der Core 2 Serie orientiert. Diese steigen ebenfalls bei 6000 ein und gleiches tut AMD bei seinen Phenom X2 Prozessoren. Für seine Phenom X4 Prozessoren greift man gar in die 7000er Gattung, um wohl zu suggerieren, dass man besser sei als Intel. Wir werden weiter die K10-Geschichte beobachten und vor allen Dingen Nachforschungen betreiben, um herauszufinden, ob AMD bei seinen Phenom Prozessoren nun tatsächlich doch die HyperTransport 3.0 Schnittstelle einsetzt, nachdem eigentlich sicher war, dass man vorerst weiter auf HyperTransport 2.0 setze.


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