PowerColor präsentiert HD 2400/2600 Serie

AMDDer ATi-only Grafikkartenhersteller PowerColor präsentiert heute sein Line-Up mit ATis neuen HD 2400 sowie HD 2600 Chips, welches insgesamt elf Modelle umfasst. Unter diesen befinden sich übrigens auch drei AGP-Versionen, was Besitzer eines älteren Mainboards aufhorchen lässt.

PowerColor HD 2600 Serie

Beginnen wir mit der Radeon HD 2600. PowerColor bietet die HD 2600 XT zum einen mit schnellerem GDDR4-Speicher und auch mit GDDR3-Speicher an. Beide Modelle verfügen über den Chip-Referenztakt von 800 MHz, einer Speicheranbindung von 128 Bit und 256 MiB Speicher. Das GDDR4-Modell besitzt zudem einen übertakteten Speicher mit einer Taktfrequenz von effektiven 2.200 MHz. Der Speicher der HD 2600 XT GDDR3 taktet mit 1.400 MHz und der Kühler der GDDR3-Version entspricht nicht dem Referenzkühler, sondern ist eine Eigenproduktion von PowerColor, die sehr an Zalmans erfolgreiche VFx00-Reihe erinnert.

Zu den HD 2600-Modellen gesellt sich noch die Pro-Version, die über Taktraten von 600 / 800 MHz, einen mit 128 Bit angebundenen DDR2-Speicher und eine passive Kühlung verfügt. Von der HD 2600 Pro gibt es eine 256 MiB- sowie eine 512 MiB-Fassung, die sich einzig in der Speichermenge unterscheiden. Zudem bietet PowerColor die beiden letzt genannten Pro-Versionen auch noch für den ergrauten AGP-Slot an. Diese verfügen allerdings über einen aktiven Kühler, der dem Aussehen eines CPU-Kühlers ähnlich ist.

PowerColor HD 2400 Serie

Auch für den Low-End-Bereich bietet PowerColor einiges an. An der Spitze steht hier die HD 2400 XT mit Taktraten von 700 / 1.400 MHz und einem 256 MiB großen GDDR3-Speicher. Letzterer wird allerdings durch die magere 64 Bit-Anbindung an den Chip stark ausgebremst. Die Kühlung der HD 2400 XT übernimmt ein Kühler, der zwar den Lüfter der HD 2600 Pro AGP enthält, allerdings auch Kühlrippen zur besseren Ableitung der Wärme.

Die HD 2400 Pro gibt es in drei verschiedenen Variationen, der HD 2400 Pro 256 MiB, der HD 2400 Pro SCS3 256 MiB und der HD 2400 Pro 128 MB. Den Karten gemein sind die Taktraten von 525 / 800 MHz und das schmale 64 Bit-Interface. Im Gegensatz zu der 128- und 256 MiB-Version sowie der HD 2400 XT besitzt die HD 2400 Pro SCS3 einen passiven Kühler, durch diesen die Platine länger ist und daher nicht mehr im Low-Profile-Format gefertigt wird. So sollten Multimediafans, die einen Mini-PC besitzen, eher an einen Kauf der Referenz-HD 2400 Pro denken. Die AGP-Version gleicht der HD 2400 Pro 256 MiB fast in allen Belangen - außer der Kühlung. Der Kühler der HD 2400 Pro AGP entspricht dem der HD 2400 XT, allerdings ist die AGP-Karte im Gegensatz zu den PCIe-Fassungen der HD 2400 unverständlicherweise nicht im Low-Profile-Format gefertigt.

Allen HD 2600/2400-Karten ist ein aufgelöteter HDCP-Chip sowie zwei DVI-Anschlüsse gemein. Ein Adapter von DVI-auf-HDMI liegt den Karten bei. Zu Preisen und Verfügbarkeit gibt es noch keinerlei Informationen. Allerdings soll letztere laut Gerüchten noch heute gewährleistet werden. Wir halten Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.


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2 Kommentare

2.) JackBauer 29.06.2007 - 01:44 Uhr
Die weißt du nun nach unserer neuesten Meldung. ;)
1.) p.a.t.r.o.n 28.06.2007 - 13:19 Uhr
Mich würde am meisten interessieren was der AGP leistet (HD 2600 Pro)