Connect3D ist bankrott - ATi-Partner schmelzen

AMDStill und heimlich hat sich ein langjähriger ATi-Partner davon gemacht. Connect3D, so der Name des nunmehr geldlosen Unternehmens, welches angeblich schon seit Wochen bankrott gewesen ist, es aber tunlichst vermied, dies in der Presse breit zu treten. Intern wusste man natürlich schon länger um die brenzlige Situation, weshalb auch nach und nach Mitarbeiter des Unternehmens zur ehemaligen Konkurrenz wie beispielsweise Zotac wechselten.

Ein Käufer für die Marke hat sich anscheinend schon gefunden. Hierbei hat man allerdings wohl mehr den guten Namen genutzt; Ambitionen, aus Connect3D erneut einen Grafikkartenhersteller zu formen, sind unwahrscheinlich. Ein Taschentuch darf also geholt werden und einmal kräftig durchgeschnauft werden, denn mit Connect3D verliert ATi einen der wichtigsten und zuverlässigsten Partner.

Erschwerend kommt in diesem Zusammenhang für ATi hinzu, dass man sowieso schon im Vergleich zur Konkurrenz eine äußerst geringe Unterstützung hat. Auf ATis Seite stehen nunmehr noch neun Hersteller: Asus, Club3D, GeCube, Gigabyte, HIS, MSI, Sapphire, TUL und Xpertvision. nVidia verfügt über insgesamt 18 Partner und damit über genau doppelt so viele wie ATi.

Update:
Unsere Kollegen von Hartware und K-Hardware standen dieser scheinbaren Tatsache sehr skeptisch gegenüber und haben noch einmal direkt bei Connect3D um eine Bestätigung gebeten. Darauf dementierte Marcus Mintrop, seines Zeichens Sales Manager bei Connect3D, die schwierige, finanzielle Situation, die angeblich zur Pleite geführt haben soll. "Absoluter quatsch", so die gut verständliche Antwort des Connect3D Mitglieds.


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5 Kommentare

5.) UltraXFX-92 22.06.2007 - 16:23 Uhr
Ein Grund könnte aber sein, dass es von connect3d keine HD 2900 XT gibt.
4.) KonKorT 22.06.2007 - 11:38 Uhr
Hartware berichtet nun, dass das ganze Quatsch sei. Mal abwarten, vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung. :)
3.) Lumi25 22.06.2007 - 08:12 Uhr
Ehrlich gesagt weiß ich sowieso nicht was das mit den ganzen Händlern soll. Im CPU-Bereich verkaufen doch AMD und Intel auch direkt und nicht über 10 verschiedene Händler.

Ich meine die Preisunterschiede im GPU-Bereich zwischen XFX und Gainward oder Asus sind eh kaum nennenswert. Manchmal könnte man sogar den Eindruck der Preisabsprachen gewinnen denn wirkliche Konkurrenz sieht anders aus.
2.) KonKorT 22.06.2007 - 00:28 Uhr
Bisschen hart formuliert, aber im Kern vielleicht nicht ganz falsch ;)
1.) p.a.t.r.o.n 21.06.2007 - 22:21 Uhr
AMD zieht alle in denn Abgrund nicht nur sich selber