Intel erweitert Grafikfähigkeiten des G965

IntelNicht nur ATi und nVidia plagen allmonatlich Treibersorgen, auch Intel, Träger etlicher integrierter Grafiklösungen, muss dafür sorgen, dass seine Grafikeinheiten nicht einrosten. Heute präsentierte man einen so genannten Pre-Beta-Treiber für den G965 Grafikkern, der unter anderem Transform & Lightning (TL) sowie das Shader Model 2.0 einführt. Beide Features hatte die in Santa Clara ansässige Firma im Vorfeld versprochen, löst das Versprechen aber erst mit dem heutigen Pre-Beta-Treiber ein. Ein stückweit ärgerlich ist, dass bisweilen nur Nutzer von Windows XP den neuen Treiber testen können. Vista User sollen allerdings in wenigen Wochen ebenfalls bedient werden.

Wer glaubt mit dem Treiber hätte Intel in Sachen Featurenachtragung seine Hausaufgaben erledigt, der irrt gewaltig. In der G965 Grafikeinheit schlummert nämlich auch noch Shader Model 3.0 Support, der voraussichtlich im August durch einen weiteren Treiber zum Wecken gebracht werden soll. Auch über Shader Model 4.0 Support in der Intel-Grafikeinheit wurde bereits spekuliert; dessen Implementierung ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Ganz gleich wie man diese Art von Produktvermarktung, dem Kunden erst Monate später den vollen Funktionsumfang seines erworbenen Produkts bereitzustellen, findet, so kann man zumindest jetzt damit prahlen, eine Reihe von bekannten Spieletiteln validiert und auf Funktionstüchtigkeit überprüft zu haben. Darunter fallen Age Of Empires 3, Battlefield 2, Battlefield 2142, Call of Duty 2, Elder Scrolls IV: Oblivion, Final Fantasy XI Bench 3, Rainbow Six: Vegas, Unreal Tournament 2004 sowie Vanguard: The Saga of Heroes.


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