100.000 Punktemarke im 3DMark03 gefallen

FutureMark Anfang 2003 erblickte der 3DMark03 erstmals das Licht der Welt und brachte die damaligen Zugpferde erneut kräftig ins Schwitzen. Unvergessen die von nVidia eingereichte Beschwerde, der 3DMark03 sei zu komplex. Weiter warf man den finnischen Machern vor, den Benchmark sehr schlecht programmiert zu haben, so dass durch Treiberoptimierungen schnell falsche Tatsachen entständen. Als Demonstration schickte man einen damaligen Detanator ins Rennen, der die GeForce FX Reihe im 3DMark03 tatsächlich deutlich schneller vorankommen ließ. Mittels Patches hat FutureMark jedoch kurze Zeit später das Problem gut in den Griff bekommen.

Trotz Einführung des 3DMark05 galt der 3DMark03 weiterhin als die Referenz. Erst mit Vorstellung des 3DMark06 segnete ihn allmählich das Zeitliche. Für einen Durchlauf bei echten Overclockern ist er aber immer noch gut genug. So purzelte dann auch in dieser Woche erstmalig - die Entwickler hätten es wohl nie für möglich gehalten - die 100.000er Marke. Als Untersatz diente ein stark übertaktetes System, bestehend aus einer Core 2 Extreme X6800 CPU, die auf 5.2 GHz hochgejagt wurde, sowie einem 8800 Ultra SLI-Gespann, das mit 985 MHz Chip- und 2486 MHz Speichertakt ebenfalls jenseits von Gut und Böse lief. Beim Board vertraute man auf das Asus Striker Extreme, das mit einem nForce 680 SLI Chipsatz ausgestattet ist.

Die sechsstellige Score zollte dem System selbstverständlich alles ab und es brauchte auch mehrere Durchgänge, bis die letztendlichen 100.089 Pünktchen in trockenen Tüchern waren. Die Limitierung der Hardware versuchte man weitesgehend aus dem Weg zu räumen, indem man flüssigen Stickstoff, das letzendliche Erfolgsrezept, als Kühlmittel einsetzte.


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