Auf der PAX East 2010 am 27. März wird Nvidia seine neue Grafikkartengeneration GTX 400 vorstellen. Nachdem es auf der Cebit bei diversen Nvidia-Boardpartnern ein Demo-System mit Geforce GTX 480 zu sehen gab, welches die schon bekannte Fermi-Demo Supersonic Sled in einer Endlosschleife abspielte, zeigte Nvidia auf der diese Woche stattfindenden GDC 2010 in Zusammenarbeit mit den Spieleentwicklern bereits deutlich mehr.
Mitunter für das größte Aufsehen sorgte auf der diesjährigen GDC die Demonstration des THQ-Shooters Metro 2033, der auf einer Geforce GTX 480 mit Nvidias 3D-Brillen gezeigt wurde und mit DirectX 11-Effekten wie Tiefenschärfe-Verwischungen (Depth of Field Blur) und Parkettierungs-Effekten (Tesselation) in Echtzeit glänzte.
Weiter demonstrierte Nvidia seine neue Generation anhand einer eigens erstellten DirectX 11-Insel-Demo. Angeblich soll die Geforce GTX 480 auf höchster Detailstufe knapp 1,6 Millarden Dreiecke pro Sekunde berechnet haben, wobei 20.000 Grundobjekte vorgegeben worden sein sollen.
In erster Linie diente die Demo allerdings weniger dazu, die Vorzüge der neuen Nvidia-GPU herauszustellen, als viemehr zu zeigen, inwieweit das DirectX 11-Feature Tesselation eine Szene optisch aufbessert.
Optisch weniger ansprechend, dafür zum Prahlen von imposanten Zahlen gut geeignet, war eine Gras-Animation. Sage und schreibe 3,5 Millionen Grashalme ließ die Geforce GTX 480 im Wind hin- und herschwingen. Dabei wurden pro Frame 48 Millionen Dreiecke erzeugt.
Tesselation wurde auch in dieser Szene verwendet.
Beinahe so beeindruckend wie die Demonstration von Metro 2033 war dann noch die Berechnung einer im Wind wehenden, blonden Frauenfrisur. Mithilfe von mehreren hundert so genannter Leitsträhnen stellte man die Haare dar, die dank PhysX natürlich fielen (abhängig von Haarlänge und möglichem Wind).
Die Geforce GTX 480 war imstande, die Demo mit etwa 40 Bildern pro Sekunde zu erzeugen. Wurde herangezoomt und mussten dementsprechend weniger Haare berechnet werden (Level-of-Detail-Routine), stieg die FPS-Zahl auf über 200 Bilder pro Sekunde. Auch das Abschalten von Schatteneffekten erhöhte die Frameraten um das Vierfache.
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