Im Rahmen der Computex präsentierte Nvidia Anfang Januar 3D Vision. Mithilfe eines Nvidia-Pixelbeschleunigers der Geforce 8-, 9- oder GTX 200-Generation sowie einer Wireless-Shutter-Brille und einem LCD mit mindestens 120 Hertz konnte man fortan in die 3D-Welt eintauchen.
Hierzulande erblickte 3D Vision erst Monate später das Licht der Welt, was hauptsächlich daran lag, dass der Markt an 120 Hertz-LCDs noch sehr dünn gesäht war. Auch in der Zwischenzeit hat sich kaum Besserung eingestellt - entsprechend teuer ist weiterhin die Anschaffung eines 120 Hertz-LCDs.
Unter dem Namen 3D Vision Discover wird Nvidia schon im nächsten Monat nachlegen. Man verspricht 3D-Vergnügen auch ohne teuren 120 Hertz-Monitor. Dann ist allerdings auch der Kauf von traditionellen 3D-Brillen - zu erkennen an rot und grün gefärbten Gläsern - erforderlich, die aber immer noch nur ein Bruchstück des Preises eines 120 Hertz-LCDs ausmachen.
Voraussetzung ist dafür neben besagtem Pixelbeschleuniger überdies der neue Geforce 186.18-Treiber.
Noch ist unklar, ob 3D Vision Discover eine ähnlich gute 3D-Atmosphäre wie 3D Vision inszenieren können wird. Sollte dies allerdings der Fall sein, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass demnächst doch der ein oder andere Spieler mit rot-grüner Brille auf den Bildschirm starrt. Betrogen müssten sich dann allerdings die 3D Vision-Käufer fühlen, die noch vor wenigen Wochen mehrere hundert Euro für die scheinbar einzigartige Technologie berappen mussten.
Im Juli wird Nvidia die Technologie hierzulande offiziell starten lassen. Man darf gespannt sein.
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