Vor rund einer Woche berichtete Fudzilla, dass die ersten Nvidia-40-nm-Chips dem Entry- und Mainstream-Segment angehörig sein werden und Ende des ersten, Anfang des zweiten Quartals erscheinen würden, was den Zeitraum März bis April eingrenzt.
Inzwischen nennt man in einer weiteren Meldung den Codenamen des Entry-Chips: GT218.
Gemäß der uns vorliegenden Informationen, dass die GT21x-Reihe pro Cluster über 32 Streamprozessoren und 8 TMUs verfügen wird, muss man kein großer Prophet sein, um vorauszusagen, dass der GT218 wohl über eben genannte 32 Streamprozessoren und 8 TMUs verfügen wird.
Alles andere wäre für den kleinsten Chip einer Produktreihe zurzeit stark überdimensioniert. Bereits mit 32 Shadereinheiten bringt man viermal so viel Rechenleistung mit wie 8400 GS, 9300 GE sowie 9300 GS und immerhin zweimal so viel wie 8500 GT und 9400 GT - wohl gemerkt immer bei theoretisch selber ALU-Domain-Taktrate.
| . | G98 | GT218 |
|---|---|---|
| Verfahren | 65 nm | 40 nm |
| Shadereinheiten | 8 | 32 |
| TMUs | 8 | 8 |
| ROPs | 4 | 4 |
| Speicherinterface | 64 Bit | 64 Bit |
| TDP | < 30 W | 22 W |
| Launch | Dez. 2007 | Apr. 2009 |
Die weitere Ausstattung des 40-nm-Chips GT218 dürfte ein 64 Bit breites Speicherinterface vorsehen, das vorzugsweise mit DDR2-Speicher betrieben werden sollte. Dies würde indessen auch vier ROPs bedeuten, da diese in Abhängigkeit zur Breite des Speicherinterfaces stehen.
Laut Fudzilla ist die TDP mit 22 Watt festgesetzt. Der G98 besitzt demgegenüber eine TDP zwischen 25 und 30 Watt.
Wenn die Entwicklung reibungslos zuende geführt wird - einen ersten lauffähigen GT218-Chip gibt es bereits (Tape-Out) -, sollte der GT218 ab April im Handel beziehungsweise bei den OEMs stehen, wobei theoretisch auch noch ein Launch im März möglich ist.
Gemäß der letzten Informationen wird zeitgleich allerdings auch ein erster Nvidia-Mainstream-Chip im 40-nm-Verfahren aufschlagen. Die Codenamen reichen hier von GT216 bis GT215.