Bericht: Dell - Leistungscheck7. Januar 2007

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Einleitung

Bislang hatte der zweit größte PC-Hersteller der Welt (Nummer 1 ist HP), Dell, immer den Ruf für Businesskunden sehr gut zu sein und den Privatkunden nur Computer zu überteuerten Preisen zu verkaufen. Wie wir bereits Ende September letzten Jahres berichteten, hat sich der Support von Dell erheblich verbessert. Und auch die Verwendung von AMD-CPUs, von der wir bereits Ende August wussten, verbesserte den Ruf des PC-Fertigers enorm und brachte auch Apple dazu nachzudenken, ob eine Verwendung von AMD-Prozessoren nicht doch sinnvoll wäre, um neue Käufergruppen anzuwerben. Bislang setzt Apple aber immer noch ausschließlich auf Prozessoren von Intel. Auch Intels (angebliche) Ausnutzug ihres Monopols konnte Dell nicht davon abbringen.

Dell gegen den Rest der Welt

Die Showrooms waren ebenfalls ein guter Schritt für den PC-Hersteller, der seinen Sitz in Round Rock, Texas (USA) hat. Durch diese konnte der Kunde die Hardware sehen, die immer groß in Prospekten und sonstigen Werbeanzeigen durch die Welt geistern. Der nächste Schritt wären europäische Showrooms und auch die Möglichkeit, vor Ort zu zahlen.

Jedoch hatte auch Dell Probleme im vergangenen Jahr. Etwa mit den Notebook-Akkus, die von Sony stammten. 4.1 Millionen Akkus rief Dell auf einen Schlag zurück. Auch die Lieferschwierigkeiten von AMD, die sich mittlerweile wieder egalisiert haben, betrafen den PC-Riesen. Die Zukunft von Dell lässt sich nur sehr schwer vorauszusehen, weshalb wir uns in unserem Dell-Vergleichs-Artikel auf den Vergleich aktueller Dimension-PCs mit Eigenbau-Derivaten beschränken. Ein Schritt Richtung breiter Akzeptanz bei Highest-End-Anwendern wäre die Unterstützung von AMDs Quad FX zu günstigen Preisen. Ob sich der hohe finanzielle Aufwand jedoch lohnt, darf angezweifelt werden.

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