Bericht: Windows 7 Beta12. Januar 2009

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Einleitung

Es ist circa zwei Jahre her, als Microsoft mit vielen Verzögerungen das neue Windows Vista veröffentlichte. Doch trotz oder gerade aufgrund vieler Neuerungen konnte sich das neuste Windows am Markt nicht wirklich durchsetzen. Nicht abwärtskompatible Grafik- und Soundschnittstellen (DirectX 10, UAA), Probleme mit älterer Peripherie (Drucker, Scanner etc.) mangels fehlender Treiber, ein vermeintlich hoher Ressourcenverbrauch und die zum Teil sehr negative Presse dürften einen Großteil dazu beigetragen haben.

Windows 7 Beta: Desktop

Mit dem Service Pack 1 wollte Microsoft vieles besser machen und schaffte dies auch. Die Festplattengeschwindigkeit legte zu, DirectX 10.1 wurde implementiert und Sicherheitslücken geschlossen. Der höhere Speicherverbrauch ließ sich größtenteils durch die neue Prefetch-Funktion erklären. Doch trotzdem war der Ruf von Vista in der Öffentlichkeit dahin und die potentiellen Kunden blieben sofern möglich bei Windows XP.

Windows 7 Beta: DirectX-Informationen

Doch warum sollte bei Windows 7 nun alles anders werden? Vista machte vieles neu, aber vor allem anders - Windows 7 aka Windows NT 6.1 baut darauf auf. Da nun bereits viele Kunden mit Vista vertraut sind, sollte der Umstieg auf Windows 7 leichter fallen. DirectX 11 ist DirectX 10 bedeutend ähnlicher und soll auch für Vista veröffentlicht werden – dementsprechend schneller sollte die Verbreitung stattfinden. Das neue Soundmodul wird übernommen und durch OpenAL oder Cratives Alchemy sind entsprechende Alternativen/Umgehungen bereits vorhanden. Auch die Vista-Treiber sind meist kompatibel und die sehr stark gesunkenen RAM-Preise sprechen auch nicht gegen 4 GiB im Rechner.

Sehr gute Voraussetzungen, die es richtig zu nutzen gilt. Bevor wir nun zu Windows 7 an sich kommen, eines bereits vorab: Auf sehr treiberkritische Leistungstests (Spielebenchmarks etc.) haben wir aufgrund des Betastatus (Treiber wie Betriebssystem) verzichtet.

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