Bericht: Welche Grafikkarte kaufen?8. November 2004

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Einleitung

Es gibt mittlerweile sehr viele Grafikkarten, doch worauf muss man eigentlich achten, wenn man sich eine neue Grafikkarte zulegen möchte? Dieses Problem wollen wir in diesem Bericht angehen. Eines Vorab: Die Grafikkarte ist nahezu der einzige Komponent im Rechner für 3D Anwendungen (ua. Spiele). Man kann einen noch so guten Prozessor haben, überdimensional viel Ram und trotzdem kann mit einer "schlechten" Grafikkarte dann so manches Spielerlebnis nach hinten losgehen. Sehr zu beachten ist, dass nicht jede Grafikkarte einer neuen Serie auch wirklich ein Renner ist. Um möglichst viele Kunden anzusprechen, bringen die Grafikkartenhersteller mehrere Modelle einer Serie auf den Markt. In der Regel wird so der Low-Cost, Mainstream und zuletzt der High End Bereich definiert, indem Grafikkarten einer neuen Serie mit meist deutlich Unterschieden in der Leistungsfähigkeit entwickelt werden.

nVidia GeForce FX 5800 Ultra

Beispiel die GeForce FX Serie: Hier hat nVidia anfangs drei Modelle auf den Markt gebracht, namentlich die GeForce FX 5200 (Ultra) (Low- Cost), die GeForce FX 5600 (Ultra) (Mainstream) und die GeForce FX 5800 (Ultra) (High-End). Um den Verkauf der GeForce FX Karten so mächtig in Schwung zu bringen, wurde anhand der schnellen FX 5800 (Ultra) die überragende Leistungsfähigkeit der FX Serie propagiert. Das mag zwar für die FX 5800 (Ultra) zutreffen, aber für die beiden anderen Modelle noch lange nicht. So ist die GeForce FX 5200 teilweise langsamer als eine doch schon in die Jahre gekommene GeForce 3! Das kommt daher, dass man eine aktuelle Low-Cost Grafikkarte nicht mit einer High-End Grafikkarte der Vorgängerversionen vergleichen sollte.

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