Bericht: G80 vs. R6005. April 2006

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Einleitung

Heute wollen wir wieder einmal unsere Glaskugel hervorholen, um zu schauen, was man vom G80 und R600 erwarten darf. Wie immer sind die Erwartungen an eine neue Grafikkartengeneration sehr hoch - so auch diesesmal. Vom G80 und R600 erhofft man sich allerdings nicht nur gesteigerte Performance; durch die Implementierung von Direct3D 10 und dem Shader Model 4.0 wünscht man sich auch erhöhte Grafikqualität. Besonders von den Jungs aus Kalifornien erhofft man sich eine adäquatere Grafikqualität im Vergleich zum ATi Pendant. Wir wollen uns hier und heute zum Teil auf gesammelte Gerüchte stützen, aber auch selbst unsere Vermutungen kund tun. Wie auch schon bei unserem fast vor genau einem Jahr verfassten Artikel G70 vs. R520, wollen wir eine wage Prognose für die Zukunft geben.

GeForce 8 und R600

Die neuen Namen der Zwei sind zwar noch nicht durchgesickert, doch aus dem G80 sollte, hält nVidia an der bisherigen Nomenklatur weiter fest, die nVidia GeForce 8800 GTX werden. Aus R600 müsste nach jetzigem Schema die ATi Radeon X2800 XT werden - bis hier endgültige Gewissheit herrscht, kann es aber durchaus noch dauern. Wie auch schon letztes Jahr mit R520 und G70 gesehen, müssen die beiden Karten gar nicht einmal direkte Konkurrenten sein. Der R520 wurde erst vier Monate nach nVidias G70 gelauncht, obgleich dies nicht vorgesehen war. ATI-Technologies gibt selbst an, dass man lange Zeit mit dem R520 ein Problem hatte und das dies, als man es durch Zufall bemerkte, innerhalb von wenigen Stunden erledigt war. Hoffen wir für beide Hersteller, dass jegliche Komplikationen in diesem Jahr ausbleiben und wir schon bald wieder ein heißes Duell zwischen ATi und nVidia erleben können - mit neu gemischten Karten versteht sich.

Widmen wir uns nun als erstes dem neuen nVidia Chip - Codename: G80. Wieviele Pixelpipelines, Vertex Shader und Pixel-Shader Einheiten wird er haben? Mit welcher Taktfrequenz wird nVidias zukünftiger Bolide daherkommen?

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