Bericht: ATi Radeon 9800 XL übertakten8. November 2004

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Einleitung

Heute testen wir, wie sich eine Radeon 9800 XL (351/620 MHz) übertakten lässt und wie viel man an Mehrleistung erhält. Eine Radeon 9800 XL ist eine ganz normale Radeon 9800 (325/580 MHz) mit leicht gesteigerten Taktraten. Sie basiert auf dem R350 und hat volle 8 Pixelpipelines und ein 256-Bit Speicherinterface. Wir verwenden für den Test den 3DMark03, da er ein sehr komplexer Benchmark ist, der kleinste Takterhöhungen in Punkten widerspiegelt.

ATi Radeon 9800 XL

Übertakten

Nun haben wir die Radeon 9800 XL in langsamen 5 MHz Schritten hoch getaktet. Die Karte wurde übrigens als 9800 Pro erkannt. Also schlossen wir daraus, dass man durchaus auf die Taktraten einer 9800 Pro (380/680 MHz) kommen wird. Und wir behielten recht. Das Ergebnis war nicht sensationell aber immer hin, schon mal eine "orginal" Radeon 9800 Pro, so unser Zwischenfazit. Als nächstes beschloss wir den Speichertakt auf 700 MHz anzuheben. Auch das funktionierte noch. Wir testeten und testeten, bis die Karte plötzlich bei einer Taktrate von 400/720 MHz stehen blieb. Jede weitere Takterhöhung führte zu Pixelfehlern und es kam zu sporadischen Systemabstürzen. Wir wollten aber die Karte sehr gerne auf das Niveau einer Radeon 9800 XT (412/730 MHz) bringen. Doch wie? Wir beschlossen uns einen VGA Silencer zu kaufen, um der Karte das letzte Quentchen Performance zu entlocken.

VGA Silencer

Mit dem VGA Silencer konnten wir aus der Karte noch einiges herauskitzeln. Das Niveau einer 9800 XT schaffte die Karte jetzt mit einem großen Grinsen auf beiden Backen. Doch bei 420/750 MHz war dann vorerst schluss, zumindest bei einer Gehäusetemperatur von 30°c. Bei 20°c Gehäusetemperatur erreichten wir dann finale 430/760 MHz. Man erkennt hierbei gut, dass die Gehäusetemperatur sehr wichtig ist für alle Komponenten und eben auch für die Grafikkarte.

Testsystem

Prozessor: AMD Athlon XP 2800+@ 2200 MHz
Mainboard: ASRock K7S8X
Arbeitsspeicher: 1*512 MB, 1*256 MiB (768 MB)
Treiber: Catalyst 4.9

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