Bericht: Techsolo TC-2200S3. Oktober 2010

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Einleitung

Sich einen PC selbst zusammen zu bauen, ist mittlerweile Gang und Gäbe. Alle Komponenten sind weitgehend standardisiert, so dass man mit ein bisschen Hintergrundwissen - selbst schon als blutiger Anfänger - eine Eigenbau-Lösung zusammen schrauben kann. Bei HTPCs ist dies ein wenig komplizierter. Da hier kleinere Gehäuse üblich sind, passen viele gebräuchliche Hardware-Standards nicht ganz so selbstverständlich hinein. Auch muss man sich über andere Hardware-Standards Gedanken machen, die man vorher gar nicht kannte und die auch ganz allgemein seltener anzutreffen sind. Im Grunde gestaltet sich dann nicht nur der Einbau, sondern selbst schon die Auswahl der Hardware als problematisch und kompliziert.

Um diesen Problemen vorzubeugen, bieten nun einige Gehäuse-Hersteller eine fertige Unterlage, die aus einer grundlegenden Kombo besteht. Darin inbegriffen ist nicht nur das Gehäuse, sondern auch gleich ein passendes Netzteil und eine Fernbedienung.

Eins dieser Grundpakete ist das Techsolo TC-2200S. Es ist mit 100 mm ein sehr flaches Gehäuse, bei dem klassische ATX-Netzteile nicht passen. Notwendig wird hier ein so genanntes SFX-Netzteil, das bei den einschlägigen Computerhändlern nur selten angeboten wird. Um dem interessierten Anwender nun aber nicht nach der Nadel im Heuhaufen suchen zu lassen, hat sich Techsolo (wie auch viele anderere Hersteller mit ähnlichen Gehäusen) dazu entschlossen, ein passendes Netzteil gleich mit bei zu legen. Und da sich bei HTPCs auch die Nachrüstbarkeit einer Fernbedienung schwer und unschön gestaltet, integriert man auch gleich einen Infrarot-Sensor in die Front des Gehäuses und legt eine passende Fernbedienung mit bei.

Damit nimmt Techsolo dem Anwender die größten Hürden ab und gestattet ihm, die restliche Hardware nach eigenem Gut-düngen zu konfigurieren. Selbstverständlich gibt es auch dann noch Details zu berücksichtigen wie beispielsweise der Einsatz eines flachen CPU-Kühlers, eines Micro-ATX-Boards sowie Low-Profile-Grafikkarten. Doch das sind wieder klassische Themen, die ein typischer PC-Anwender auch ohne große Hilfe selbst realisieren kann.

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