Bericht: Antec Dark Fleet DF-3514. November 2010

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Einleitung

Bereits Anfang dieses Jahres haben wir uns neben dem Xigmatek Midgard zwei Gehäuse des Herstellers Antec aus Kalifornien näher angesehen. Genauer gesagt das Performance One P180 Mini sowie das P183. Beide haben mit guten bis sehr guten Empfehlungen unsere Redaktion verlassen. Bereits wenige Wochen später konnten wir auf der CeBit in Hannover die Prototypen einiger neuer Gehäuse bestaunen, darunter auch das nun zu testende DF-35 aus der neuen Dark Fleet-Serie des Herstellers.

Antec DF-35: Außenansicht

Die Dark Fleet-Baureihe orientiert sich vor allem an Nutzer, welche viele Speichermedien zu verwalten haben. Denn trotz der kompakten Abmessungen von lediglich 577 (H) x 288 (B) x 510 mm (T) und einem Gewicht von 6,9 Kilogramm kann das DF-35 ohne extra Festplattenrahmen sechs 3,5 Zoll-Festplatten sowie eine 2,5 Zoll-Festplatte beziehungsweise SSD fassen. Hinzu kommen bis zu drei externe 5,25 Zoll-Laufwerke sowie ein externer 3,5 Zoll-Slot für Diskettenlaufwerke, Frontpanel, Card-Reader oder ähnlichem. Auf der Gehäuse-Oberseite befindet sich zudem noch ein extra Schacht für 2,5 Zoll-Festplatten/SSDs. Hier können externe Speichermedien allerdings nur direkt eingesteckt werden und nur sofern sie einen S-ATA Anschluss verwenden – inwiefern dieser Anschluss einen praktischen Nutzen besitzt, muss wohl jeder Nutzer selbst entscheiden, denn für gewöhnlich kommen externe Speichermedien heute mit einem extra Gehäuse und nicht „nackt“ auf den Markt. Trotz alledem, mit all' diesen Anschluss- und Ausstattungsmöglichkeiten übersteigt das DF-35 bereits die Meisten aktuellen Mainboards und deren sechs bis acht S-ATA Ports.

Ob auch die Verarbeitungsqualität sowie das restliche Design mit ähnlichen oder gar besseren Eigenschaften aufwarten können, werden wir im Verlauf der nächsten Seiten klären. Ihnen wünschen wir wie immer viel Spaß beim Lesen und wollen uns bei Antec für die Bereitstellung des DF-35 sowie für die interessanten und offenen Interviews auf der CeBit und IFA bedanken.

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