Bericht: 3DMark Vantage28. April 2008

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Einleitung

Es sind mehr als zwei Jahre vergangen, seitdem FutureMark das letzte Mal mit einem neuen Gamer's Benchmark für Furore sorgte. Am heutigen Montag bereitet man dieser Leerlaufphase ein Ende und präsentiert der Öffentlichkeit den 3DMark Vantage, der nicht ohne Grund auf die Jahreszahl verzichtet und sein ganz eigenen "Vorteil" im Namen trägt. Der Benchmark setzt voll auf Microsofts neue mit Vista eingeführte DirectX 10-API und sorgt dadurch für neue, grafische Abenteuer.

3DMark Vantage Verpackung

Wie aus den vergangenen Jahren bekannt, klopft der 3DMark nicht mehr nur die Performance der Grafikkarte anhand von beeindruckend echt wirkenden Game-Tests ab, sondern horcht wie der Doktor beim Patienten auch den Hauptprozessor ab.

Eine komplett neue Benutzeroberfläche mit effektreichen Buttons, die interessanterweise jedoch reaktionsschneller ist als die älterer 3DMarks, sowie ebenfalls rudimentär erneuerte Szenen, lassen jedwede Verwechslungsgefahr zum 3DMark06 bzw. 05 ausschließen. Damit die intensiven Entwicklungen entsprechend honoriert werden, verlangt FutureMark für das mehrmalige Durchlaufen einen Betrag in Höhe von 6,95 US-Dollar. Wer sich den Benchmark - sofern es zu dieser Stunde denn möglich sein sollte - saugt, kann lediglich einen Durchlauf tätigen und den 3DMark daraufhin nicht weiter verwenden. Selbstverständlich wird es auch noch eine Advanced- (19,95 US-Dollar) und Professional-Edition (499,99 US-Dollar) geben.

3DMark Vantage Menü

Ein Problem, dem sich FutureMark bereits beim 3DMark06 gegenüberstand, war die Bildschirmauflösung. Die betrug für gewöhnlich 1024x768 Pixel, wurde jedoch im 3DMark06 auf 1280x1024 heraufgeschraubt. Mehr oder minder geschickt umgangen hat man dieses Problem im 3DMark Vantage, indem man von vornherein zwischen Entry, Performance, High und Extreme unterscheidet, doch dazu später mehr.

Die folgenden Seiten gehen auf die Neuerungen des 3DMark Vantage ein. Da wir bereits vor der Veröffentlichung die Gelegenheit hatten, den neusten FutureMark-Spross selbst zu testen, wollen wir an dieser Stelle neben den interessanten Fakten auch noch unsere ersten Eindrücke schildern. Tauchen Sie mit uns in das Reich der Effekte. Doch bevor Sie mit abheben, empfiehlt sich ein Blick in die Systemanforderungen, bei der die Installation des wenige Wochen alten Service Pack 1 mitunter am meisten überrascht, nachdem die Hardware-Spezifikationen bereits vor Monaten öffentlich gestellt wurden.

Systemanforderungen

Minimale Systemanforderungen:

  • CPU: Athlon 64/Pentium 4
  • Grafikkarte: DirectX 10-kompatibel (256 MiB)
  • RAM: 2 GiB
  • Festplattenspeicher: 2 GiB
  • Software: Windows Vista SP1

Empfohlene Systemanforderungen:

  • CPU: Core 2 Duo E6600/Athlon 64 X2 6000+
  • Grafikkarte: DirectX 10-kompatibel (512 MiB)
  • RAM: 2 GiB
  • Festplattenspeicher: 2 GiB
  • Software: Windows Vista SP1

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